DACHBODEN

Feuchtigkeitsprobleme auf dem Dachboden

Einer Studie des schwedischen Amts für Bauwesen zufolge sind allein in Schweden 300.000 Gebäude von Schimmelbefall, Schimmelgeruch oder hoher Feuchtigkeit betroffen, die auf den Dachboden zurückzuführen sind.

Unbeheizte Dachböden sind den größten Gefahren ausgesetzt

84 % dieser Dachböden haben ein unkontrolliertes Belüftungssystem.
Leider gibt es zahlreiche Ursachen für Feuchtigkeitsprobleme und Schimmelschäden auf Dachböden:
Warme, feuchte Luft steigt durch undichte Stellen aus den Wohnräumen in den kalten Dachboden auf und kondensiert an den kühlen Dachbodenflächen.

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung der oberen Geschossdecke sinkt die Temperatur auf dem Dachboden, was die Wahrscheinlichkeit von Kondensbildung erhöht.

Durch den Umstieg auf ein neues Heizsystem verändert sich der Luftdruck im gesamten Gebäude. Durch den Wechsel auf Erd- oder Fernwärme ist der früher warme Schornstein kalt und der Kamineffekt bleibt aus.

Eingeschlossene Baufeuchte kann zu Feuchtigkeits- und Schimmelschäden auf dem Dachboden führen.

Der Lüftungsbedarf unterscheidet sich von Dachboden zu Dachboden und über das Jahr. Auch das übermäßige Lüften eines Dachbodens kann schaden. Wenn die Außenluft kalt ist, wird die Luft auf dem Dachboden abgekühlt, was zur Kondensation am kalten Dach führen kann. Wenn die Temperatur des Dachs absinkt, z. B. nach einem warmen Tag, können die Abkühlung und die ansteigende relative Feuchtigkeit zur Kondensation an der Dachinnenseite führen.

Maßnahmen zur Lösung des Problems mit Feuchtigkeit auf Dachböden

  • Dichten Sie das Dachbodengebälk ab und sorgen Sie für ausreichende Belüftung im Wohnbereich, vor allem in den Nassräumen, um die Feuchtigkeit in der Luft zu verringern, die in den Dachboden aufsteigt.
  • Installieren Sie eine stationäre Anlage zur bedarfsgesteuerten Belüftung des Dachbodens. Dadurch entsteht ein für alle Baumaterialien geeignetes Umfeld, und Schimmel, Fäulnis und andere Schäden durch Mikroorganismen werden vermieden.