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Das sollten Sie wissen

Qualitätskriterien

Ein moderner Kaminofen zeichnet sich durch hohe Wirkungsgrade, eine effiziente Verbrennung, geringe Emissionen und die einfache Bedienung aus. Diese Eigenschaften sind zugleich auch die Qualitätskriterien für einen hochwertigen Kaminofen. Auch das verwendete Material sowie ein intelligentes Steuerungssystem macht den Unterschied eines guten Gerätes zu einem Billgofen aus. Beim Kaminland Essen werden Sie keine minderwertige Qualität finden, nur günstige Alternativen.

Wirkungsgrad

Je höher das Verhältnis der eingesetzten Energiemenge zu der Wärmemenge ist, desto besser ist der Wirkungsgrad. Beim Kauf einen Kaminofens sollte der Wirkungsgrad höher als 73 Prozent liegen, das bedeutet rund 30 Prozent der Energiemenge entweicht durch den Schornstein.

Verbrennung
Die Verbrennung der Brennstoffe sollte sauber vonstatten gehen. Dazu ist beim Abbrand eine möglichst vollständige chemische Reaktion der Holzgase mit dem Sauerstoff der Verbrennungsluft notwendig. Die optimale Durchmischung mit Luftsauerstoff bei möglichst hoher Temperatur und ausreichender Verweildauer der Holzgase sind entscheidend, zu Erkennen an der sauberen Kaminofen-Scheibe.
Emissionen

Die gasförmigen Abfallprodukte, die bei der Verbrennung über den Schornstein entweichen, sind beispielsweise das Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Stickoxide, Feinstaubpartikel und der Wasserdampf. Der Ausstoß ist bei einem guten Kaminofen möglichst gering.

Brennraum

Der Brennraum ist das Herzstück des Kaminofens. Bei diesem ist ein robustes, hochwertiges Material bei der Auskleidung für hohe Brenntemperaturen wichtig. Je höher die Temperatur, desto geringer auch die Emissionen. Außerdem ist die wichtig, dass die Luftführung der Brennraumgeometrie optimal angepasst ist.

Ofenarten

Es gibt die Kaminöfen in den unterschiedlichsten Bauarten. Es gibt die Speicheröfen, raumluftunabhängigen Kaminöfen, wasserführenden Kaminöfen, Werkstattöfen, drehbare Kaminöfen, Eckkaminöfen und Pelletöfen. Für eine Überblick stellen wir Ihnen im folgenden die einzelnen Variationen kurz vor.

Speicherofen
Unter einem Speicherofen versteht man einen Kaminofen, der mittels Wärmeakkus die thermische Energie des Feuers aufnimmt und langsam wieder an die Umgebung abgibt. Die Speicherelemente sind innerhalb des Kaminofens oder außen angebracht, beispielsweise in Form von Speckstein. Der Naturstein speichert hervorragend die Wärme und punktet auch beim Design durch seine individuelle Ästhetik, die an Kachelöfen erinnert.
Kaminofen raumluftunabhängig
Die raumluftunabhängigen Kaminöfen beziehen den für die Verbrennung notwendigen Sauerstoff von außerhalb des Raumes. Die Zugluft erfolgt beispielsweise über einen doppelzüngigen Schornstein. Für Energiespar- oder Niedrigenergiehäuser ist das ein Muss.
Kaminofen wasserführend
Die wasserführenden Kaminöfen sind ein Garant für das effiziente Heizen. Diese Kaminöfen werden direkt an das Heizungssystem des Hauses oder einen Puffersystem angeschlossen. Das Besondere ist die gleichzeitige Beheizung von mehreren Räumen sowie die Erhitzung des Warmwassers dank eines Wasserwärmetauschers.
Kaminofen drehbar
Wie der Name vermuten lässt, ist der Feuerraum drehbar, während der Kaminfuß fest steht. Damit eignet sich der drehbare Kaminofen für die Aufstellung zwischen zwei Räumen. Der Drehradius ist von Hersteller zu Hersteller verschieden.
Kaminofen Eck-Aufstellung
Auch bei dem Eckkaminofen ist der Name Programm. es handelt sich um einen Kaminofen der besonders für die Eck-Aufstellung geeignet ist. Die Strahlungswärme wird dabei in einem größeren Radius abgegeben.
Werkstattofen
Der Werkstattofen war früher ein einfacher Ofentyp. Heutzutage wird der Werkstattofen für das Beheizen einer Werkstatt benutzt und weißt hohe Wirkungsgrade und Effizienz aus.
Pelletofen
Bei einem Pelletofen steht die Energiegewinnung im Vordergrund, daher verfügt dieser Kaminofentyp über einen hohen Wirkungsgrad. Verheizt werden kleine Holzpellets, statt große Holzscheite. Die Pelletöfen lassen sich von der Heizleistung recht genau einstellen und funktionieren weitestgehend automatisch. Ein Pelletofen ist eine umweltfreundliche und ökologische Art des Heizens.

Brennstoffe

Für die Befeuerung eines Kaminofens kommen die verschiedensten Brennstoffe in Frage, die in Abhängigkeit von der Bauart und der gewünschten Energiebilanz Verwendung finden. In der Regel wird der Kaminofen mit Kaminholz betrieben. Aber auch Pellets, Braunkohle oder alternative Materialien wie Pressspan oder Papier kommen als Brennstoff in Frage. Für die Wirtschaftlichkeit lässt sich festhalten, dass je günstiger der Brennstoff ist und je höher der Heizwert, desto wirtschaftlicher lässt sich ein Kaminofen betreiben.

Holz
Das Scheitholz ist vermutlich die üblichste Form der Befeuerung und gleichzeitig auch die am ehesten mit der Lagerfeuerromantik in Verbindung gebracht wird. Als Holzart kommen für moderne Kaminöfen auch Holzbriketts oder eben Holzpellets in Frage. Die Pellets sind ein Nebenprodukt aus dem Sägewerk. Die Holzreste werden zu den Pellets gepresst. Bei der Verbrennung wird nur CO2 freigesetzt, welches der Baum in seinem Leben aufgenommen hat. Holzpellets erfordern einen Pelletofen. Die Holzbriketts sollten nur als Ergänzung zum Scheitholz genutzt werden, da diese eine hohe Menge an Aschenrückständen produzieren. Als Holzart kommt die Birke, Buche, Eiche und Erle in Frage. Nadelhölzer können verwendet werden, haben aber eine geringere Brenndauer sowie Heizwert als das Laubholz sowie eine höheren Funkenflug.
Kohle
Für die Verfeuerung in Kaminöfen eignen sich oft auch Holzkohle- oder Braunkohlebriketts. Die Steinkohle liefert gegenüber einen höheren Heizwert, ist allerdings auch teuerer und das Flammenbild ist nicht so schön, wie beim Scheitholz.
Alternative Brennstoffe
Pellets in Form von Holz, Pressspan oder auch Papier erfordern eine besondere Art von Ofen. Die Pelletöfen sind in der Bedienung sehr einfach und lassen die Wärme gut regulieren, allerdings sind diese kaum mit einem Kaminofen vergleichbar. Das Flammenbild ist nicht vergleichbar schön, dafür die Handhabung viel einfacher und auch das Nachfüllen erfolgt in der Regel nur alle ein bis zwei Tage.

Installation & Sicherheit

Bei der Installation eines Kaminofens gilt es einiges zu beachten, die Sicherheit steht über allem. Wer das gemütliche Kaminfeuer Zuhause genießen möchte, der lässt seinen Kaminofen vom entsprechenden Fachhandel installieren. Dieser kennt für die richtige Installation die einzuhaltenden Sicherheitsabstände, die geltenden Normen und Vorschriften und weiß den Kaminofen fachmännisch zu montieren. In Deutschland ist der Kaminofen vor der Inbetriebnahme vom zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister abzunehmen. Bei Fragen oder Unsicherheiten wenden Sie sich immer direkt an den Fachhändler oder Schornsteinfeger.

Sicherheitsabstände
Rund um den Kaminofen ist ein Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien einzuhalten. Die einzuhaltenden Sicherheitsabstände finden Sie in der Betriebsanleitung für Ihr Kaminofen-Modell. Bei brennbaren Fußböden ist eine nicht brennbare Bodenplatte Vorschrift. Die Platte muss den Kaminofen vorne um mindestens 50 Zentimeter, zur Seite um mindestens 30 Zentimeter überschreiten. Als Material kommt entweder Sicherheitsglas, Stahlblech, Schiefer oder auch Fliesen in Betracht. Die Bodenplatte wird auch als Funkenschutzplatte bezeichnet.
Montage
Die Montage und der Anschluss eines Kaminofens sollte von einem autorisierten Fachhändler durchgeführt werden. Den Kaminöfen liegt eine ausführliche Beschreibung für Aufbau, Anschluss und Betrieb bei.
Schornstein
Ein Kaminofen muss an einen geeigneten Schornstein angeschlossen werden. Der Schornstein leitet die Abgase nach Außen und sorgt für die zur Verbrennung wichtige Zuluft. Der Kaminofen und der Schornstein bilden dabei ein System, was zueinander passen muss. Für die Schornsteinhöhe sind 4,5 Meter ausreichend. Die Temperaturklasse vom Schornstein und dem Rauchrohr muss mindestens T400 fußbeständig sein. Dabei sollte der Schornsteinquerschnitt dem des Rauchrohrs entsprechen, die Verbindungsstellen müssen passgenau gesteckt werden. Wichtig ist auch der angegebene Förderdruck Ihres Kaminofens. Ist dieser seitens Schornsteinanlage zu hoch, sollte eine optionale Drosselklappe zum Einsatz kommen. Diese ist im Rauchrohr angebracht und sorgt für eine Verringerung des Abbrandes. Der Schornsteinfeger kann die genauen Werte nach EN 13384-1/2 ermitteln. Ob der gekaufte Kaminofen zum Betrieb an einem Schornstein mit mehrerer Feuerstätten geeignet ist, können Sie der Bedienungsanleitung entnehmen oder erfahren Sie von Ihrem Schornsteinfeger.
Aufstellungsort
Ihr ausgewählter Standort sollte den Kaminofen tragen. Ob die Tragfähigkeit gegen ist oder gegebenenfalls eine Bodenplatte zur Lastenverteilung verwendet werden sollte, erfahren Sie von Ihrem Architekten oder einem Sachverständigen.
Lüftungsanlagen und Dunstabzugshauben
Bei gleichzeitigem Betrieb von Lüftungsanlagen oder Dunstabzugshauben kann ein Unterdruck im Kaminofen entstehen, welcher zum Austritt von Abgasen führen kann. In dem Fall sollten Sie einen raumluftunabhängigen Kaminofen verwenden, der unabhängig von den Druckluftverhältnissen der Raumluft sicher brennt. Diese Art der Kaminöfen ist gekennzeichnet durch eine hohe Dichtheit, eine selbsttätig dichtschliessende Feuerraumtür und einen Verbrennungsluftanschluss.

Wartung & Pflege

Ein Kaminofen ist ein langlebiges Gerät und begleitet Sie 20 bis 30 Jahre. Damit dies so bleibt, benötigt Ihr Kaminofen von Zeit zu Zeit ein bischen Aufmerksamkeit in Form einer Pflege und Wartung. Im folgenden haben wir die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt.

Reinigung und Pflege
Ihr Kaminofen besteht aus verschiedenen Teilen. Den Korpus reinigen Sie am besten mit einem leicht angefeuchteten Tuch. Je nach Oberflächenbeschaffenheit, wie beispielsweise Stahl, Sandstein oder Speckstein erkundigen Sie sich am besten beim Fachhändler nach der richtigen Pflege und Reinigung. Generell sollten Sie den Kaminofen nicht zu nass reinigen. Das gilt für den Kaminofen selbst sowie für die Bodenplatte. Auch der Aufstellungsort sollte nicht in einem “feuchten” Raum, wie beispielsweise in einem Wintergarten, gewählt werden. Sollte eine Stelle von Flugrost befallen sein, können Sie diese mit dem Original-Kaminlack von Ihrem Fachhändler behandeln. Auch die Rauchgaswege bedürfen einer regelmäßigen Reinigung. Ablagerungen von Ruß und Staub können Sie über die dafür vorgesehene Reinigungsöffnung mit einer flexiblen Rohrbürste wegküssten oder absaugen.
Glaskeramikscheibe
Die Glasscheibe ist keine klassische Glasscheibe im eigentlichen Sinn. Sie besteht aus durchsichtiger, feuerfester Keramik. Für die Pflege hat sich ein altes Hausrezept bewährt. Nehmen Sie für die Reinigung eine alte Zeitung, tauchen diese in die kalte Asche der Holzscheite und wischen damit die Scheibe. Anschließend einfach mit einem sauberen Stück Zeitungspapier abwischen. Achten Sie darauf, dass nur die Asche von Holzscheiten verwendet wird, da andere Brennstoffe Zusatzstoffe enthalten können. Natürlich können Sie auch einen haushaltsüblichen Glasreiniger verwenden. Diesen auf einen sauberen Lappen sprühen und damit die Glasscheibe reinigen.
Dichtungsbänder
Die Dichtungsbänder der modernen Kaminöfen bestehen aus hitzebeständigem Glasfaser. Je nach Häufigkeit der Befeuerung, müssen diese ausgetauscht werden. Lassen Sie Ihren Kaminofen regelmäßig durch den Fachhandel warten und prüfen.
Feuerraumauskleidung
Achten Sie beim Einlegen der Holzscheite auf die sachgemäße Handhabung. Wenn Sie diese reinwerfen, kann die Feuerraumauskleidung Schaden nehmen. Risse oder die naturgemäße Verschleißung beeinträchtigen die Funktionsweise des Kaminofens hingegen nicht. Wenn Stücke der Auskleidung herausgebrochen sind und die Kaminwand zu sehen ist, muss die Auskleidung erneuert werden.

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