KRIECHKELLER

Feuchtigkeit in Kriechkellern

Feuchte- und Wasserschäden gehören zu den häufigsten Problemen, mit denen Hauseigentümer konfrontiert werden. Feuchtigkeit an sich ist völlig ungefährlich, aber in Gebäuden mit organischen Baustoffen führt Feuchtigkeit nicht selten zu Schimmelbefall, Pilzbildung und unangenehmem Modergeruch. Dies wiederum erhöht die Gefahr von Allergie und Asthma bei Kindern.
Es gibt unbelüftete, mit Innenluft belüftete und mit Außenluft belüftete Kriechkeller, letztere sind ganz besonders anfällig für Feuchtigkeitsprobleme.

So entsteht Feuchtigkeit in Kriechkellern

  • A - Wenn warme Außenluft durch Einlassöffnungen oder Risse in den kühlen Kriechkeller gelangt, kühlt sie ab, und die Luftfeuchtigkeit steigt an. In extremen Fällen entsteht Kondenswasser, das unter anderem in Form von Wassertropfen an der Kellerdecke hängen bleibt.
  • B - Hinzu kommt die Feuchtigkeit, die von der Erdbodenfläche des Kriechkellers abdunstet.
  • C - Feuchtigkeit dringt seitlich durch die Kellerwände oder Undichtigkeiten in der Bodenkonstruktion ein.
  • D - Aus dem umliegenden Erdreich dringt Wasser durch die Grundmauern in den Kriechkeller ein.

Wie man das Problem durch Entfeuchten löst

  • Leiten Sie Wasser aus Fallrohren u. Ä., die nah am Haus münden, vom Haus weg.
  • Bedecken Sie den Kellerboden mit einer Kunststofffolie, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern.
  • Schließen Sie alle Lüftungsöffnungen und dichten Sie Risse im Mauerwerk ab, damit keine feuchte Außenluft eindringen kann.
  • Installieren Sie einen stationären Kriechkellerentfeuchter, der die Luftfeuchtigkeit so niedrig hält, dass Schimmel und Pilze keinen Nährboden finden.